Pädagogoische Hochschule Kärnten

Projekttitel: „respectful2gether@school“
Gemeinsam Schule gewaltpräventiv gestalten Psychosoziale Gesundheit und (Cyber-)Mobbingprävention

Projektträger/in und Kooperationspartner/innen

Projektträger/in: Pädagogische Hochschule Kärnten, Viktor Frankl Hochschule
Projektleitung: Dr.in Oberzaucher-Riepl Sabine
Kooperationspartner/innen: Bildungsdirektion Kärnten (Stelle für Schulmediation, Schulpsychologie)

Zielsetzung(en) des Projekts

  • Bewusstseinsförderung für die Relevanz der Thematik im schulischen Alltag
  • Stärkung der Selbstwirksamkeitserwartung und Handlungssicherheit bei Lehrerinnen und Lehrern
  • Schaffen von Partizipationsmöglichkeiten
  • Entwicklung, kriteriengeleitete Priorisierung und Beginn der Umsetzung standortspezifischer Maßnahmen auf Schul-, Klassen- und Unterrichtsebene
  • Aufbau eines für den Standort "passenden" Case-Managements mit Fokus auf Vernetzungsarbeit, Vereinbarungskultur und Erstinterventionen im Verdachtsfall
  • Konzeption und Durchführung eines innovativen Fortbildungsangebotes für Schulen Geplante Maßnahmen & Aktivitäten

Geplante Maßnahmen & Aktivitäten 

  • Definieren von Standortteams bei den teilnehmenden Schulen und Vernetzung wichtiger Stakeholder
  • Durchführung einer Modulreihe zum Thema „Gewaltpräventive Schulentwicklung“ für Standortteams
  • Starten eines Schulentwicklungsprozesses an jeder teilnehmenden Schule beginnend mit einer SCHILF (Schaffen eines Commitments zur Thematik) mit partizipativer Ausrichtung und mit dem Ziel eine oder mehrere definierte Maßnahmen umzusetzen und nachhaltig zu implementieren, insbesondere auf Unterrichts-/Klassenebene
  • Externe Prozessbegleitung und fachliche Inputs durch Experten/innen für den Schulentwicklungsprozess
  • Evaluationsberatung und individuelles Coaching zu Feedbackdesign für jede Schule
  • Evaluation als Grundlage für Maßnahmendefinition
  • Vernetzung der Schulen im Sinne des peer-Prinzips und der Kollegialen Beratung
  • Forum Theater
  • Begleitende Öffentlichkeitsarbeit und Würdigung

Besonderheiten der Umsetzung in Ihrer Region

  • Ermöglichen von Verbundbewerbungen (z.B. NMS und VS)
  • Arbeiten mit Beratungsteams (2er-Teams); Grundqualifikation der Berater_innen: Schulentwicklungsberatung und/oder Supervision/Organisationsentwicklung und/oder Mediation und Konfliktmanagement
  • Ermöglichen der Teilnahme an der Modulreihe für die Beratungsteams – Aufbau von Fachexpertise für Prozessbegleitung
  • Vernetzung der Beratungsteams mit den Schulen bereits zu Beginn der Modulreihe – „gemeinsam für den Prozess am Standort Verantwortung übernehmen“
  • Zeitlich variabler Einsatz des Kontingents an Prozessbegleitungseinheiten für jede Schule im Sinne von „So viel Rahmen wie nötig, so viel Freiraum wie möglich“
  • Individuelles Coaching für jede Schule im Kontext von Evaluation und Feedback
  • Umsetzen von Maßnahmen bereits während der Projektphase
  • Wissenschaftliche Begleitforschung

Geplante Produkte

  • Corporate Design: Logo zum Titel
  • Standortspezifische Maßnahmenkataloge, differenziert nach Unterrichts-/Klassen-, Kollegiums-/Schul- und Eltern-/Öffentlichkeitsebene
  • Standortspezifische Case-Management-Leitfäden
  • Projektmappen, Folder und Infomaterial (Übersichtsdarstellung zu Angeboten und Ressourcen für Schulen)
  • Kriterien für Zertifizierung zur gewaltpräventiven Schule im Sinne eines „Gütesiegels“ und Definition eines Folgeprogramms/-angebot für Schulen im Rahmen der Fortbildungsangebote an der PH