Pädagogische Hochschule Wien

Projekttitel: Vom Halt! zur Haltung

Projektträger/in und Kooperationspartner/innen

Projektträger/in: Pädagogische Hochschule Wien, Institut für bildungswissenschaftliche Grundlagen und reflektierte Praxis (IBG)

Projektleitung: Mag.a Anna Schopf

Kooperationspartner/innen: Die Bildungsdirektion Wien, die ÖGK, das WieNGS-Netzwerk, das Mobbingpräventionsprogramm der Wiener Polizei und viele weitere Kooperationspartner*innen begleiten das Praxisprojekt. 

Zielsetzung(en) des Projekts 

Das Projekt der Pädagogischen Hochschule Wien „Vom Halt! zur Haltung“ verknüpft Gesundheitsförderung mit Gewalt- und Mobbingprävention im Setting von Wiener Campus-Schulen. Dabei stehen personale Haltungsaspekte von Lehrer*innen als auch der organisationale Umgang im Zentrum des Projekts: Es geht einerseits um ein Erkennen des zentralen Einflusses der Haltungen und des Handlungswissens von Lehrer*innen in Bezug auf die Gestaltung salutogenen Unterrichts. Und andererseits um kollektive Werte, die im Umgang mit Gewalt und Mobbing bezugnehmend auf Schulleitbilder und Schulentwicklungsprozesse sichtbar gemacht werden. 

Im Projekt werden zwei Zielsetzungen angestrebt:

  1. Konzepte zur Prävention und zum Umgang mit Gewalt und Mobbing
    Das erste Ziel umfasst die (Weiter-)Entwicklung und nachhaltige Implementierung eines standort- und campusspezifischen Konzepts zur Prävention und zum Umgang mit Gewalt und Mobbing. Dies geschieht durch eine modulare Fortbildung für Lehrer*innen, als auch durch einen begleiteten Schulentwicklungsprozess (inkl. QMS-Umsetzung). Mittel- und langfristig geht es um eine Verbesserung des Schulklimas an den beteiligten Campus-Schulen im Bereich Gesundheitsförderung und Gewaltprävention.
     
  2. Erweiterung und Vertiefung des Aus- und Fortbildungsangebots der PH Wien
    Die Umsetzung des Projekts erlaubt es, einen Beitrag zur „Gewaltprävention und Deradikalisierung“ an Campus-Schulen zu leisten und Erkenntnisse zu gewinnen, die in der Aus- und Weiterbildung der Pädagogischen Hochschule Wien – vor allem auch in Bezug auf Schulentwicklung – genutzt werden. Die im Projekt erprobten Maßnahmen, wie die modulare Fortbildung oder ein unterstützender Achtsamkeitszirkel werden auf ihre Verankerung bewertet werden. Somit wird nicht nur Lehrpersonen, Direktor*innen und Schüler*innen, sondern auch Studierenden und Schulentwicklungsberater*innen in Ausbildung ein nachhaltiger Theorie-Praxis-Transfer ermöglicht.

Geplante Maßnahmen & Aktivitäten:

  • Kontaktaufnahme und Abstimmung mit den sieben teilnehmenden Campus-Schulen
  • Auswahl und Vorbereitung der SCHILF-Teams (Schulentwicklungsberater*innen)
  • Durchführung einer Kick-Off Veranstaltung  für allen Kollegien-Mitglieder an den beteiligten Campus-Schulen
  • modulare Fortbildung für Lehrer*innen der beteiligten Campus-Schulen
  • Begleitung von Schulentwicklungsprozessen (inkl. QMS-Umsetzung) an der beteiligten Campus-Schulen
  • von der Pädagogischen Hochschule Wien geförderter Theorie-Praxis Transfer – vor allem im Bereich der Schulentwicklung – durch Studierenden in der Praxis und Schulentwicklungsberater*innen in Ausbildung

Besonderheiten der Umsetzung in Ihrer Region

  • Fokus auf Wiener Campus-Schulen